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Podcast: Heldenreise von Stephan @poolfan #025

Zum ersten Mal 30 Grad im Wasser: Poolheld @poolfan hat an seinem Intex-Pool gegen Wind und Regen eine Abdeckung nach der anderen gebaut – bis zum Sunny Tent. #Podcast #TomTuT

Zum ersten Mal 30 Grad im Wasser ☀️

„Ich hab noch nie vorher 30 Grad im Pool gehabt. Noch nie. Und das ist ratzfatz passiert.“

Das erzählt mir Stephan (@poolfan) im Podcast – und du hörst ihm die Freude an. Bis dahin war es ein weiter Weg: ein Intex-Pool, viel Wind und eine Abdeckung nach der anderen.

Stephan wohnt südlich von Hannover, in der Nähe von Hildesheim. Große Unwetter? Bisher Fehlanzeige. Aber eine Sache hat bei ihm richtig zugenommen: der Wind. Das Poolwasser ist im Frühjahr schon schön warm, die Luft drumherum noch lange nicht. Und Stephan chillt gern auf seiner Luftmatratze. Da merkst du jeden Windstoß. 🌬️

Ein Intex-Pool und ein Jahr Vorbereitung

Jahrelang hat Stephan gezögert. Pro Sommer vielleicht zehn richtig heiße Tage – und dafür so viel Aufwand? Was kostet das Wasser, welche Chemie brauchst du, wohin mit dem Ding? Dann eben Freibad. Irgendwann war ihm das Freibad zu voll und zu teuer, und der Entschluss stand.

Es sollte ein Intex Graphit Panel Pool werden: rund, knapp 5 m Durchmesser, 1,25 m hoch, knapp 17.000 Liter, mit Wandpaneelen in Holzoptik. Auf den Pool musste er ein Dreivierteljahr warten. Die Zeit hat er genutzt: Standort mit Zollstock und Abziehlatte ausgemessen – viel Sonne, Wasser und Strom in der Nähe, nicht unterm Baum, möglichst aus dem Wind. Platten, Sand und Unterlegplane lagen schon bereit, als der Pool kam.

Die mitgelieferte Pumpe war ihm zu klein. Also gleich eine 6-m³-Sandfilteranlage mit Chlorinator – der macht aus dem Salz im Wasser selbst Chlor. Aufgebaut hat er den Pool mit seinem Sohn. 🛠️

💡 Mein Tipp: Lad dir die Aufbauanleitung runter, bevor der Karton kommt. Stephan wusste vorher genau, welches Teil wohin gehört.

Solarfolie: Finger weg von der Billigplane

Die erste Solarfolie – eine billige von Intex – ist bei Stephan sofort rausgeflogen. Sein Rat ist da ganz klar: „Finger weg.“ Heute liegt eine dicke 400-µm-Folie drauf, oben blau, unten schwarz. Da kommt kein Licht durch, Algen haben es schwer. Nur: Die ist saumäßig schwer.

Fertige Aufrollvorrichtungen sind für eckige Pools gemacht. Stephan hat eine von Intex auf seinen runden Pool angepasst – mit einem Rohr und zwei 90-Grad-Bügeln auf dem Handlauf. Hochgezogen wird die Folie mit Tampen und Kugeln aus dem Segelshop. Stephan segelt selbst, und das merkst du. ⛵ Läuft seit mehreren Saisons.

Wärmepumpe und Winter

Dazu kam eine Wärmepumpe mit selbstgebautem Bypass – einer Umgehungsleitung, über die du regelst, wie viel Wasser durch die Wärmepumpe läuft. Eingestellt hat er ihn mit dem, was er sich im Netz und in der Community angelesen hat.

Beim Einwintern hat Stephan sich bis zum runden Poolkissen durchprobiert – das ist Lösung Nummer vier. Wichtig: nur etwa halb aufblasen. Voll aufgeblasen bekommst du die Plane nicht drüber. Am Rand halten mit Wasser gefüllte Säcke die Plane. Das spannt sich selbst nach, wenn sich bei Kälte und Wärme alles bewegt. Nach sieben Monaten unter der Plane: nichts drin. 👍

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Wind und Regen: eine Abdeckung nach der anderen

Für die Übergangszeit hat Stephan ein Bestway-Poolzelt: 6 m Durchmesser, 3 m hoch, 170 Euro. Drunter hast du Hallenbad-Flair, auch wenn’s draußen windet. Aber zum Aufbauen braucht er vier Leute, und beim Rasenmähen nervt es. Darum stellt er es nur im Mai auf.

Gegen den Sommerregen hat er richtig viel ausprobiert. Erst Poolkissen unter der Abdeckplane – das Wasser sammelte sich zwischen den Kissen. Dann ein Fächer aus PVC-Rohren unter der Plane, damit Gefälle entsteht. Sein eigenes Urteil: „Gute Idee, praktisch leider völlig daneben.“ Das Wasser lief an die Ränder und bei Starkregen durch die Löcher der Plane in den Pool. Irgendwann ist die Plane gerissen.

⚠️ Kennst du das? Morgens scheint die Sonne, du deckst ab, damit die Solarfolie Sonne bekommt. Eine Stunde später regnet es, du deckst wieder zu und kippst hinterher das Wasser von der Plane. Bei Stephan ging das an manchen Tagen drei-, vier-, fünfmal so.

Am Ende: das Sunny Tent

Heute steht ein Sunny Tent über dem Pool – eine Kuppel, die du wie ein Cabriodach auf- und zuklappst. Lange hat ihn der Preis abgehalten. Bekommen hat er es neu, aber deutlich günstiger über Kleinanzeigen, von jemandem, bei dem es doch nicht gepasst hat.

Das Zelt hält Regen, Wind und Schmutz ab und lässt die Sonne rein. Zusammen mit der Wärmepumpe heizt der Folientunnel den Pool deutlich schneller auf als das Bestway-Zelt. Und so kamen die ersten 30 Grad. Abends Fontäne raus, Leiter weg, zuklappen, fertig. Für den Winter gibt es eine Persenning – eine Schutzhülle, damit das Zelt einfach stehen bleiben kann. Ob er das Bestway-Zelt überhaupt noch aufbaut, will Stephan in der nächsten Saison sehen.

💡 Stephans Tipp: Nimm die Querverstrebungen dazu. Mehr Stabilität bei Wind – und du kannst das Zelt allein öffnen und schließen. Dass man dafür immer zu zweit sein muss? Laut Stephan: Blödsinn.

Sein Tipp für den nächsten Poolheld

Gar nicht mehr verzichten will Stephan auf das Sunny Tent („das spart mir so viel Arbeit“) und auf ein ordentliches Messgerät – bei ihm das Pool Lab 1. Und sein wichtigster Tipp:

„Setz dich vorher mit dem Thema auseinander.“

Also nicht spontan den Pool aus dem Angebot mitnehmen. Lieber in der Winterpause einlesen und den Standort prüfen: Sonne, Wasser, Strom, kein Baum drüber, Windschutz. Denn wenn er erst mal steht, ist es zu spät. Ich hab ihn im Gespräch den King der Poolabdeckungen genannt – und dabei bleib ich. 😄

🎧 Die ganze Heldenreise mit Stephan hörst du oben im Video.

#Aufstellpool #Poolabdeckung #TomTuT #Poolheld

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