2. Worauf achten beim Poolkauf?

Worauf du beim Poolkauf achten solltest, klären wir in diesem Blogbeitrag und Video. #TomTuT #Poolheld
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↗️ 00:00 INTRO
↗️ 01:42 Wand und Folie
↗️ 08:37 Handlauf und Steckprofil

↗️ 13:29 Stahl oder Alu?
↗️ 15:23 Ausschnitte schon vorhanden?
↗️ 16:51 Wie viele Einlaufdüsen?

Welcher Pool ist der richtige für dich? 

Sicherlich hast du dich zwischenzeitlich für eine passende Poolform entschieden. Nein? Dann hier lang: ↗️ 1. Welcher Pool ist der richtige für dich?

Doch auch nach der Entscheidung merkst du, dass es innerhalb der Poolformen wieder verschiedene Ausführung gibt und auch Qualitätsunterschiede! Nicht nur die Vielzahl an verschiedenen Angeboten bei Poolsana, ↗️ Gutscheincode TomTuT10 😉, sondern, auch Händler übergreifend, kann auf den ersten Blick schon mal etwas überfordern. Aber keine Sorge! In diesem zweiten Beitrag schauen wir uns an, welche verschiedenen Pool-Ausführungen es gibt und worauf du beim Kauf hinsichtlich der Qualität des Angebotes achten solltest.

Ich beziehe mich auf alle Poolromen aus dem ↗️ ersten Beitrag, schwerpunktmäßig aber etwas mehr zu Stahlwandbecken, also rund, oval und Achtformpools erzählen. Da gibt es einfach ein paar mehr Dinge, die sich in den verschiedenen Angeboten unterscheiden.

1. Wie dick sollten Stahlwand und Schwimmbad-Folie sein?

Möchtest du einen Rund-, Oval- oder Achtformpool, also einen Stahlwandpool, dann gibt es hier durchaus häufig Unterschiede hinsichtlich der Stärke der Stahlwand. Diese bewegt sich bei den verschiedenen Angeboten am Markt normalerweise so im Bereich 0,3 mm bis 0,8 mm. Beachte hier wieder die Besonderheiten jeder Beckenart hinsichtlich, ob und wie weit man es frei aufstellen kann. Diese Infos findest du im ersten Beitrag: ↗️ 1. Welcher Pool ist der Richtige?
Eine genauere Unterscheidung und Kategorisierung kann oft mithilfe der Stahlwand-Stärke erfolgen!

↗️ POOLSANA führt beispielsweise im Bereich Rundpool und Ovalpool eine eigene Kategorie mit einer Stahlwand-Stärke von 0,3 – 0,4 mm.
Stahlwände in dieser Stärke sind allgemein dann häufig auch gewellt und nicht glatt, um sie stabiler zu machen.  (https://www.poolsana.de/pool/rundpool-stahlwandpool-rund). Die Stahlwand ist hierbei vergleichsweise recht dünn, diese Kategorie soll jedoch auch nur eine günstige Einsteiger-Variante im Stahlwandbereich sein, die vor allem preislich auch nochmal günstiger ist.

Daneben gibt es dann im Rundpool-Bereich noch zwei weitere Kategorien, hier ist jeweils die Stahlwand-Stärke zwischen 0,6 mm bis 0,8 mm dick. Das ist bei Stahlwänden tatsächlich schon sehr hohes Niveau. Der Spielraum zwischen der Blechdicke hängt auch von der Beckentiefe ab. UND letztendlich auch mit der Art der verwendeten Schwimmbadfolie, auch Innenhülle genannt, zusammen: 

Die Art der Folie - Overlapp gegenüber Passgenau

Die Schwimmbadfolie unterscheidet man grundsätzlich in zwei verschiedene Arten: Passgenaue und damit auf Maß gefertigte Schwimmbadfolien und die „Overlap-Folien“. Die Maß gefertigte Schwimmbadfolie hat dann eine Biese, man könnte sagen eine Art Falte, zum Einhängen in den Handlauf oder auch über das Blech, nachdem du die Folie in deinem Pool ausgelegt hast! Dadurch passt die Folie genau und perfekt in deinen Pool rein!

Die „Overlap-Folien“ zu Deutsch „Überlappende-Folie“ hingegen, legst du in deinem Pool aus und der obere Teil überlappt dann über den Poolrand.  Von der Folie wird dann, sobald der Handlauf aufgesetzt ist, einfach der überlappende Teil hinten abgeschnitten. Aber erst ganz am Ende, wenn Anbauteile und Wasser fix und fertig sind.  Bei diesen Overlap-Folien ist es dann auch meist notwendig, eine sogenannte „Hohlkehle“ zu erstellen.

Das klingt komplizierter als es ist. Im Grunde geht es bei der Hohlkehle oder auch Schutzkeil nur darum, unten in der Ecke zwischen Stahlwand und Boden eine Unterlage zu schaffen, damit die Folie hier in dieser Ecke nicht in der Luft hängt. Die Overlap-Folie ist eben nicht passgenau, sondern wird nur vom Handlauf oben festgehalten. Darum besteht die Gefahr, dass die Folie eventuell nach unten durchrutscht, wenn eine solche Hohlkehle nicht erstellt wird. Für diese Hohlkehle kann meist ganz einfach etwas Sand verwendet werden.

Diese Ausführung zeigt jetzt auch, dass die passgenaue Folie mit der Biese Vorteile hat! Der Aufbau ist einfacher, weil du unten KEINE Hohlkehle, brauchst und später ist ein Wechsel der Folie auch einfacher. Dazu aber gleich noch mehr.

So, und jetzt an der Stelle nochmal ganz kurz zurück zu den verschiedenen Stahlwänden, da schließt sich nämlich der Kreis mit den beiden Folien-Arten: Bei Pools mit einer Overlap-Folie ist die Stahlwand dann meistens auch dünner, weil diese nicht so stark sein muss, um die Folie zu tragen. Das ist eine wichtige Entscheidung für die Zukunft! Denn im Umkehrschluss ist es jedoch dann auch meist nicht möglich später eine passgenaue Folie mit Biese nachzurüsten, da diese dicker und dann auch oft zu schwer für die vergleichsweise dünne Stahlwand ist.

Pools mit einer passgenauen Folie sollten daher dann auch eine dickere Stahlwand aufweisen! Also am besten im Bereich 0,6 mm bis 0,8 mm (z.b. darauf deuten auf Tabelle „Unterschiede einzelner Becken-Varianten:“:

Die Folienstärke bzw. Foliendicke

Die Overlap-Folien sollten meist so 0,3 bis 0,4 mm dick sein. Passgenaue Schwimmbadfolien sollten hingegen gängigerweise mindestens ca. 0,6 mm stark bzw. dick sein. POOLSANA bietet hierbei sogar standardmäßig – abgesehen von der genannten Einstiegsserie – eine Folienstärke von 0,8 mm an. Zusätzlich bietet POOLSANA dann innerhalb ihrer sogenannten HQ, also High-Quality-Serie, sogar nochmal einzelne Ausführungen mit der Folienstärke 1,00 mm an. Die ist quasi dann das Stärkste, was im Bereich vorgefertigte Schwimmbadfolien angeboten werden kann. Durch das Mehr an Material im Vergleich zur sowieso schon starken 0,8 mm Folie wird sie dann auch noch langlebiger und robuster. Da muss man aber auch wieder sagen: 0,8 mm ist bereits überdurchschnittlich dick für eine Schwimmbadfolie, und für den „normalen“ Badebetrieb mehr als ausreichend. Du musst auch bedenken: je dicker die Folie, desto mehr wiegt sie auch, was du dann vor allem eben beim Aufbau merkst. Deswegen ist 1,00 mm bei vorgefertigten Folien auch so das Ende der Fahnenstange.

Wenn du dir aber sowieso ein recht großes Becken zulegen möchtest, dass du vielleicht auch noch in die Erde einbaust, also das  Ganze sowieso schon mit mehr Aufwand verbunden ist und auch lange halten soll, dann lohnt es sich unter Umständen natürlich schon, bei der Folie auch noch gleich die beste Variante mitzunehmen.

Grundsätzlich empfiehlt es sich beim jeweiligen Anbieter dann genau in der Beschreibung nachzuschauen, um welche Art der Folie es sich eben handelt und wie dick die Folie und Stahlwand jeweils ist. Dann kannst du auch verschiedene Modelle gut miteinander vergleichen.

Made-in-Germany - EU-Norm DIN EN 71 / 3

Unter Umständen gibt es aber auch noch weitere Zusatz-Features: POOLSANA bietet zum Beispiel bei vielen ihrer HQ-Becken Schwimmbadfolien an, die in Handarbeit Made-in-Germany gefertigt wurde und hier insbesondere noch eine EU-Norm erfüllen die, die Sicherheit von Kinderspielzeugen garantiert. Dies ist zwar bei Poolfolien nicht zwingend notwendig, da die meisten davon auch so wahrscheinlich nicht wirklich gefährlich für Kinder sind, die Erfüllung der passenden, strengen EU-Norm ist jedoch in diesem Fall ein nettes Neben-Feature – quasi! 

Bei dem Thema Kindersicherheit kann ich dir auch https://www.tomtut.de/pool-kinder-sicher/ empfehlen. Wir hatten damals einen Zaun um unseren Pool gebaut – ist für dich ja vielleicht jetzt auch bald interessant und mein Video dazu für dich vielleicht hilfreich. 

Unterschiede Handlauf und das Steckprofil

Das, wo deine Folie eingehangen wird, ist bei Stahlwandpools der Handlauf und bei Rechteckpools das Einhängeprofil. Eine Unterscheidung ist die Art des Handlaufs und das Material, aus dem dieser gefertigt wurde. Mit der vorhin erwähnten Biese bei der passgenauen Schwimmbadfolie hängt dann wieder die Art des Handlaufes zusammen: Hierbei kann man in zwei verschiedene Arten von Biesen unterscheiden, nämlich die Einhängebiese, die hängt man oben am Stahlwandrand ein und die Keilbiese, welche im Handlauf fixiert wird.

Die Einhängebiese ist quasi der Klassiker bei den passgenauen Folien. Diese wird nämlich einfach in die Stahlwand eingehängt. Der Handlauf hat dann unten immer so einen Spalt, da wird er einfach auf die Biese draufgesetzt und fixiert das Ganze.

Jetzt gibt es aber noch die Keilbiese und die wird insbesondere bei einem späteren Folienwechsel relevant. Hierbei besitzt die Schwimmbadfolie dann an der Seite einen Keil, anstatt der normalen Einhängebiese. Dabei kommt dann auch ein anderer Handlauf zum Einsatz. Der hat auch unten nach wie vor den Schlitz für die ganz normale Einhängebiese. Zusätzlich aber jetzt auch an der Seite einen Spalt. Hier kann dann die Keilbiese eingehangen werden, durch den Wasserdruck verkeilt 

die sich dann einfach in diesem Spalt. Der große Vorteil von einem Kombi-Handlauf, also ein Handlauf der sowohl die Möglichkeit für Einhängebiese als auch Keilbiese bietet, ist folgender: Wenn du irgendwann mal deine Folie wechseln willst, dann kannst du bei einem Kombi-Handlauf einfach die Folie vorsichtig unterhalb des Handlaufes durch Abschneiden entfernen, ohne eben den Handlauf extra abnehmen zu müssen!

Die neue Folie kaufst du dann einfach als Variante mit einer Keilbiese und klippst die dann an der Seite in den Handlauf ein. Ein Kombi-Handlauf ist vor allem dann besonders sinnvoll, wenn man den Pool komplett einlässt und dann Randsteine auf dem Handlauf verlegt, sodass man den Handlauf dann gar nicht mehr, oder nicht mehr so leicht abnehmen kann. 


Durch so einen Kombi-Handlauf ist der Folienwechsel dann eben später trotzdem noch leicht mit einer Keilbiesen-Folie möglich, selbst wenn der Handlauf verbaut ist. Deswegen würde ich dir stark empfehlen, beim Kauf darauf zu achten, dass ein solcher Handlauf vorhanden ist.
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Gerade, wenn dein Pool in die Erde eingelassen werden soll! Denn so bleibst du eben einfach flexibler. Bei POOLSANA ist dieser übrigens Standard bei allen Stahlwandbecken bis auf die Einsteigerserien und heißt da „Kombi-Spezial-Handlauf“. 

Undercover Handlauf

Der Undercover-Handlauf ist noch eine spezielle Ausführung. Dieser ist besonders flach und in Kombination mit Beckenrandsteinen gedacht. Sobald die Randsteine da drauf verlegt sind, ist der Handlauf so flach, dass man nicht mehr viel davon sieht, vorausgesetzt die Randsteine werden richtig verlegt. 

Randsteine kannst du aber auch grundsätzlich auf deinem ganz normalen Handlauf verlegen, ohne jetzt speziell den Undercover-Handlauf nehmen zu müssen. Das also hier zur Vollständigkeit kann man beim Handlauf auch noch zwischen dem Material unterscheiden. Das Gleiche gilt auch für die Einhängeprofile beim Rechteckpool. Es gibt grundsätzlich den Kunststoff-Handlauf und den Aluminium-Handlauf. Das Gleiche gilt übrigens für den Rechteckpool, nur heißt da das Ganze nicht Handlauf, sondern, wie vorhin schon gesagt, Einhängeprofil

Der Kunststoffhandlauf ist im Grunde Standard, die Variante aus Aluminium, die POOLSANA bei einigen Becken anbietet, ist dann quasi etwas exklusiver. Ein Vorteil von einem Alu-Handlauf ist rein optischer Natur: Der Kunststoffhandlauf bleicht durch UV- und Chlor-Einfluss nach ein paar Jahren aus. Dies hat keinen Einfluss auf die Stabilität, aber es sieht optisch eben nicht mehr so schön aus. Beim Alu-Handlauf hast du das nicht, d.h. der bleibt quasi immer schön. Der sieht einfach auch aufgrund des Materials schon etwas edler und hochwertiger aus und glänzt auch in der Sonne. Gerade wenn der Pool frei stehend ist und keine Randsteine den Handlauf verdecken ist so ein Alu-Handlauf optisch einfach ein edler Hingucker. Ein weiterer Vorteil ist zudem, dass der Aluminiumhandlauf noch mehr Stabilität gibt als der Kunststoffhandlauf ohnehin schon gibt. Dies gilt insbesondere in der Aufbauphase, wo das Becken noch nicht mit Wasser befüllt ist, als auch bei frei aufgestellten Pools natürlich. So, das war jetzt viel zum Thema Handlauf. Bleiben wir noch kurz beim Thema Aluminium, und zwar beim Thema Steckprofil. Dies ist ein Profil aus Aluminium, welches beide Stahlwandenden miteinander verbindet. Wie im anderen Video erklärt, ist die Stahlwand ja nur eine Rolle, die aufgerollt wird. Die Verbindung beider Enden bildet dann den Abschluss der fertigen Poolform. Grundsätzlich solltest du beim Poolkauf darauf achten, dass überhaupt ein solches Verbindungsstück vorhanden ist und dass dieses auch aus einem Stück gefertigt ist. Zumindest was die höherwertigen Stahlwandbecken anbelangt. Vor allem bei den angesprochenen gewellten Stahlwänden, also denen, die dann meist vergleichsweise dünner sind, ist ein solches Steckprofil nicht dabei, die Stahlwand-Enden werden dann lediglich miteinander verschraubt, was aber nicht so optimal ist. Trotzdem auch funktional für eine gekennzeichnete Einstiegsserie! Also immer einfach einordnen, in welchem Preissegment du dich aktuell bewegst.

Stahlwand oder Aluwand?

Trotz des Namens Stahlwandpool gibt es den nun auch immer mehr mit einer Wand aus Aluminium statt aus Stahl. Mittlerweile ist bei speziellen Anbietern eben diese besondere Weiterentwicklung der klassischen Stahlwandpools zu finden.

Was genau sind da jetzt die Vorteile

Am Grundprinzip ändert sich nichts. Auch der Aluwand-Pool wird genauso aufgebaut wie der Stahlwandpool, allein die Wand ist aus einem anderen Material. Aluminium hat hierbei jedoch konkret zwei Vorteile: Zum einen ist es leichter als Stahl, das kommt dir also insbesondere beim Aufbau zugute. Zum anderen ist Aluminium korrosionsbeständiger also rostbeständiger als Stahl. Hierbei jedoch jetzt keine Panik, wenn du schon einen Stahlwandpool hast, oder diesen gerade kaufen willst. Die Stahlwand ist ab Werk, oder sollte ab Werk, entsprechend Anti-korrossionsbeschichtet sein. Das heißt ohne Einwirkungen von Außen rostet die Stahlwand im Regelfall nicht, sondern kann bei fachgerechtem also ordentlichem Aufbau auch gut einige Jahrzehnte bestehen bleiben. Die Gefahr besteht nur dann, wenn man beim Aufbau aus Versehen Kratzer entstehen und man es nicht bemerkt. Vorwiegend wenn die Stahlwand an der Stelle ins Erdreich kommt, besteht dann auf Dauer da schon Rostgefahr. Du kannst die Stahlwand jedoch auch ganz einfach mit Zinkspray gründlich an der Stelle versiegeln. Das Gleiche gilt auch für die Stellen, an welchen Ausschnitte entweder bereits ab Werk bestehen oder von dir sogar selber vorgenommen werden. Auch hier muss gründlich versiegelt werden. Dieses Versiegeln entfällt aber jetzt bei der Aluminium-Variante. Das heißt, der Aufbau wird in zweierlei Hinsicht entspannter: Zum einen weniger Gewicht, zum anderen musst du weniger auf Kratzer achten. Heißt aber nicht unordentlicher zu arbeiten 😛 

Ausschnitte schon vorhanden?

Ein nächster Punkt, der beim Poolkauf, vor allem jetzt eben wieder bei Stahlwandbecken, beachtet werden kann, ist das Thema mit den Ausschnitten:

Wie du vielleicht schon weißt, braucht dein Pool einen Skimmer, aus dem läuft das Wasser raus in die Filteranlage, und eine Einströmdüse, aus der kommt das Wasser dann wieder in den Pool zurück. Für beide sollten in der Stahlwand ab Werk schon Ausschnitte oder Vorstanzungen enthalten sein. Für die Folie gilt dies übrigens NICHT – die wird in jedem Fall von dir selbst ausgeschnitten, wenn du dann bei der Montage Skimmer und Düse anbringst. Der Arbeitsschritt nennt sich „Einflanschen“. Das reine voraustanzen macht vor allem Sinn, da du selbst dann vor Ort freier entscheiden kannst, ob und wo genau du Einbauteile wie Skimmer und Düse anbringst. Da beim Kauf noch keine endgültigen Löcher in der Stahlwand vorhanden sind. Vielleicht ja auch, weil du lieber einen Einhängeskimmer statt Einbauskimmer verwenden willst. Dann kannst du die vorgestanzten Öffnung einfach zulassen. Bei komplett ausgestanzten Löchern muss man diese Löcher bzw. Öffnung dann hingegen immer verwenden. Bei den Düsen kannst du mithilfe der Vorstanzungen zum Beispiel auch entscheiden, ob du nur eine Düse verwendest, die dann neben dem Skimmer platziert wird, oder eben zwei, die dann gegenüber platziert werden, sofern das vorgesehen ist.

Wie viele Einströmdüsen brauchst du?

Oft hört und liest man es sei am besten immer sofort 2 oder sogar 3 Einströmdüsen zu verbauen. Bei fast allen Rundpools reicht jedoch tatsächlich eine Einströmdüse zur Verteilung des Wassers im Pool. Bei kleineren Ovalpools reicht diese ebenfalls aus. Sobald eine Einströmdüse bei Rund- oder Ovalpools zum Einsatz kommt, wird diese auf der Skimmerseite platziert. Die Düse kann dann so ausgerichtet werden, dass sie das Wasser schön gleichmäßig im Kreis an der Innenwand entlang herumdrückt. Wenn jetzt zwei Düsen zum Einsatz kommen, das ist der Fall entweder bei großen Rundbecken mit z.B. 6,00 m Durchmesser, bei Rechteckbecken allgemein, oder auch bei größeren Ovalpools dann werden die gegenüber vom Skimmer platziert. Damit sie das Wasser gleichmäßig zum Skimmer hindrücken können.

Info am Rande: drei Düsen sind bei den gängigen Poolgrößen bis einschließlich Rechteck 8 x 4 x 1,50 m eigentlich nie notwendig. Es ist dann eher auch ein optischer Faktor oder eine Design-Frage bei mehreren Düsen. 

Optionale Teile

Hinsichtlich optionalen Einbauteilen, also Beleuchtung oder Gegenstromanlage, erstellst du den Ausschnitt eigentlich immer selber in der Stahl- oder Aluwand. Der Grund ist, dass du ja am besten entscheiden kannst, wo genau DU die Beleuchtung hin haben möchtest oder die Gegenstromanlage. Hierzu eine kurze Info noch: Gegenstromanlagen platzierst du bei Langformpools am besten natürlich in der kürzeren Seite, die dem Skimmer gegenüberliegt, auch wegen der Verrohrung, bei Rundpools ist es tendenziell egal, ich würde allerdings die Gegenstromanlage in der Nähe des Skimmers anbringen. Vor allem bei sehr kleinen Rundpools sollte darauf geachtet werden, dass das Wasser nicht mit voller Wucht gegen den Skimmer gedrückt wird, durch ein Anbringen genau gegenüber vom Skimmer. Hinsichtlich Beleuchtung ist dann meist die Frage, wie viele Lampen man nehmen sollte. Grundsätzlich ist dies sehr individuell vom eigenen Wunsch abhängig, wie stark das Becken ausgeleuchtet sein soll. Bei Langformbecken, also Achtform, Oval und Rechteckpool ist bis sechs Meter Länge eine Lampe ausreichend. Ab sechs Meter empfiehlt es sich, dann zwei zu nehmen. Bei Langformpools sollten dann beide Lampen am besten in die längere Seite integriert werden, in gleichmäßigen Abständen, sodass sich die Lichtkegel dann überlappen.
Kleiner Tipp noch: Überlege, wo du außerhalb vom Pool größtenteils sitzt und das Licht von außen betrachtest. Dann würde ich gucken, dass du nicht direkt in die Lampen reinschaust, sondern eher aus deinem Blickfeld verschwinden und von dort in den Pool scheinen. Hierzu ein allgemeiner Tipp: Alles, was ins Becken eingebaut wird, sollte bereits vorher vorgesehen werden. Im Nachhinein ist es hingegen oft sehr schwer, Einbauteile noch einzubauen, insbesondere wenn das Becken komplett eingelassen ist. Daher ist es am besten, wenn du dir vorher einmal gut überlegst, welche fest eingebauten Bestandteile du später einmal in deinem Pool haben willst, also zum Beispiel Beleuchtung oder Gegenstromanlage, etc.

Ideen verschiedenster Lösungen findest du auf ↗️ Poolheld.de in den diversen Heldentaten. Auch dein Poolprojekt ist deine persönliche Heldentat und du kannst das sehr gerne auf Poolheld.de zeigen.

  • Fragen?

Antworten:

Auf Poolheld.de findest du dazu auch interessante Beispiele und eine tolle Auflistung an Tipps. Sogar wie man es vielleicht nicht machen sollte – vorbeischauen lohnt sich!
Hier ein Beispiel: ↗️ https://poolheld.de/marios-pool-bau-pannen-helfen-euch-hoffentlich-weiter-stand-4-22/ 

Lesetipp: 💡

Pool Anschlussreihenfolge

Erst Filterkessel, dann UV-Lampe. Oder UV-Lampe vorher? Wohin mit der Wärmepumpe? Lass und mal das Thema gemeinsam aufklären.

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