Pool FAQ

Mein Haus, mein Garten, mein Pool

Wir haben 2015 unser Haus gebaut und eins war klar: Wir wollen einen Pool!
Der Wunsch stand parallel zu allen anderen Themen des Hausbaus, der Gartengestaltung und überhaupt ALLEM was da plötzlich auf einen zu prasselte! 

Parallel hat man noch Kinder und einen Hauptjob zu meistern. Geschafft haben wir es am Ende trotzdem. 

Wie soll das alles klappen? 

Konzentrieren wir uns aber auf den Pool. Also nochmal: Wir wollen einen Pool!
Das denken irgendwie viele und sehr viele machen das sogar! Leider scheint der Weg dahin für viele gleich schwer zu sein. Wo soll man Infos her bekommen? YouTube bot mir damals nur alte Videos, die eine Ablichtung von VHS Kassetten waren, an. Sehr viele Zeitraffervideos gibt es auch aber gesprochen hat dazu niemand. Wir waren auch bei einem “Tag der offenen Tür” eines Poolbauers. Das Gespräch an dem Sonntag war auch nett, gemeldet hatte er sich aber nie bei uns. 

Am Ende alles vergessen – nach mir die Sinnflut

Das Thema ist so ähnlich wie die “Problemzeit” Kindergarten. Wenn du da mitten drin steckst, die Probleme erlebst wünschst du dir Verbesserungen. Tolle Ideen schießen dir in den Kopf und du bist motiviert was zu ändern. Leider fehlt dir die Zeit. Jetzt, da die Kindergartenzeit rum ist, machen wir uns keine Gedanken mehr über Verbesserungen. Klar, ist ja auch rum! Los Sinnflut – schieß los. 


Sicher passiert GENAU das vielen Pool-Bauherren. Wenn das Projekt irgendwie rum ist macht sich keiner mehr die Mühe zu berichten wie es eigentlich war. Jetzt ist der Pool fertig und es geht weiter mit der Pflege. Ja, ja – das ist kein Vorwurf – mir geht es ja ähnlich. Nur habe ich jetzt einen YouTube Kanal, diesen Blog und Bock das Ganze für andere vielleicht etwas einfacher zu gestalten. Zugegeben – auch kann ich sogar ein paar Euros Taschengeld dazu verdienen (Geldgeil

Darum jetzt ein Aufruf an DICH – Hilf mit! 

Hilf mit. Stell mir deine Fragen und lass uns am Ende das Ergebnis hier präsentieren. Das hier ist ja kein Printmedium und lässt sich immer schnell korrigieren und erweitern.
So können wir gemeinsam, mit diesem Blog und ein paar YouTube Videos, anderen Pool-Bauherren helfen. Das wird mega wenn wir hier gemeinsam was aufbauen! 

PS: ich bin Heimwerker kein Poolbauer

Gewiss bin ich kein Poolbauer – durch die Herausforderungen auf der eigenen Haus-Baustelle bin ich gerade ein Semiprofessioneller-Heimwerker geworden. Allerhöchstens :D 
Handwerklich gewachsen sind meine Frau und ich durch unsere eigene Haus-Baustelle. Mit YouTube gelang das Ganze noch besser! 

Wo fangen wir jetzt an? – Der Standort! 

Genug blabla, auch wenn es mir gefällt darüber zu sprechen.
Zuerst sollte geprüft werden wo genau der Pool stehen soll. Das hängt von vielen Faktoren ab die wir uns, hoffentlich, alle hier im Blog anschauen werden.
Falls du überhaupt die Wahl des Ortes hast solltest du dir vielleicht über das hier Gedanken machen: 

  • Windrichtung 
    • Der Dreck auf dem Wasser folgt dem Wind – also kannst du jetzt schon die Position des Skimmers / Wasserüberlaufes bestimmen/bedenken
  • Bäume und Laub
    • Dir kann viel Dreck in den Pool fallen
  • Sitzgelegenheiten um den Pool herum
    • Wo stellst du Stühle/Tische etc. vielleicht nah beim Pool im Winter (bei Regen) auf bzw. später unter?
  • Technikraum 
    • Wie weit ist der nächste günstige Platz entfernt? Gibt es vielleicht schon einen Fahrradschuppen in den das alles rein kann.
  • Gegenstromanlage
    • die braucht dann auch eine Ummantelung <- Schutz vor dem Wetter mit guter Belüftung und einfacherer Erreichbarkeit
  • Beleuchtung
    • der Scheinwerfer muss von hinten theoretisch nicht erreichbar sein. Den kannst du von innen, also im Wasser, warten/austauschen.
  • Einlaufdüsen
    • Das saubere Wasser strömt wieder ein. Reicht dir eine Düse? Bedenke wieder die Windrichtung und mach dir eine Drehung des Wassers klar. Teste das mal in einer Badewanne :D 

Pool Stellplatz = Bauplatz

So, jetzt weißt du also wo genau dein Pool stehen soll. Top! 

Unabhängig davon ob der Pool jetzt tief im Boden steht oder direkt, ohne Graben, auf dem Boden seinen Stellplatz hat brauchst du IMMER einen sehr stabilen und annähnernd perfekt geraden Untergrund. 

Wie bei einem Haus ist das eben ein Fundament! 

Das muss nicht immer aus Beton bestehen. Es gibt Lösungen die das ohne Beton anbieten. http://www.poolsana.de/poolzubehoer/poolbau-ohne-beton

Momentan berichte ich aber nur über mein Projekt – daher wird es hier um meine Bodenplatte gehen. Dazu kommen wir gleich. Schauen wir uns aber an welchen Pool wir nun stellen wollen:

Welche Art von Pool soll es werden?

Pool Stellplatz = ✔️

Fundament geklärt = ✔️ 

Pool Typ = ❌ 

Wir haben uns da echt den Kopf zerbrochen und auch unsere Entscheidung dauernd geändert.

Mal grob wie das ablief und was ich davon weiß (Denk dran: ich bin kein Poolbauer)

  • Fertige Poolwanne
    • Diese riesigen Wannen haben wir gesehen und gern hätte ich die gekauft. allerdings schreckte mich der Preis ab. 
    • Tja, da wusste ich ja auch noch nicht wie teuer überhaupt das ganze Projekt am Ende mal wird.
    • Du brauchst für diese Dinger auch ein Fundament bzw. sicherlich, an verschiedenen Punkten, ein Streifenfundament ← im Prinzip ist das nur eine Mauer, die tiefer in die Erde geht und nicht die komplette Fläche mit Beton gegossen wurde. 
    • Anschlüsse etc. sind bei so eine Wanne auch komplett fertig. Das hat schon was.
  • Styropor Pool / (Kellersteine)
    • Die Dinger sind halt auch top! Du hast Lego-Steine die sich mit einem Teppichmesser bearbeiten lassen.
    • Behandelt wird das wie ein Keller Schalstein. Du packt also senkrecht und waagerecht Armierung (Baustahlstangen) rein und füllst alles mit Beton aus. 
    • wenn dein Styropor Rahmen steht, alles mit Armierung, Beton und Anbauteilen versehen ist muss jetzt außen und innen die Oberfläche fertiggestellt werden
      • das ist dann bei Styropor und Keller Schalstein ähnlich <- ähnlich. Nicht gleich, sicher. 
      • Was heißt das? Also verputzen, Folieren, spachteln ….. 
    • Schau dir das Video mal an: https://www.youtube.com/watch?v=Cj3X158BhHM 
  • Stahlwandpool
    • Schnell, billig und ein guter Kompromiss, wie ich finde.
    • Du baust dir Stützmauern um den Pool. Bei einem 8-Form Becken müssen die nicht das Blech stützen aber die schützen dann dein Blech vor der Hinterfüllung. Im Winter oder auch bei starkem Regen kann Erde  abrutschen. Du hast schließlich ein tiefes Loch gegraben und einen Blechpool reingestellt. Beim anfüllen der Erde, an das Blech, musst du sicher sein, dass die Erde deinen Pool nicht ein drückt.
    • Du kannst statt den dicken Mauern auch eine Magerbetonhinterfüllung machen. Das ist leicht trockener Beton den du vorsichtig an die Stahlwand bzw. an das Styropor, welches an der Stahlwand aufliegt, wirfst. Danach drückst du das nicht fest – sonst drückst du ja direkt selbst das Blech ein. Diese Magerbetonhinterfüllung ist, nach Aushärtung, auch eine Mauer die Schutz bieten kann. 

Fundament – meine Beton Bodenplatte

Unser Pool sollte eben mit der Terrasse verlaufen. Daher war mein Maß die Unterkante unserer Terrassentüren. 

Von dort ab rechnete ich dann einfach runter. 

  • Stahlwand Höhe + Bodenschiene Höhe + Handlauf Höhe
  • Darunter kommt dann noch ein Fundament von etwa 25 cm. 
  • Darunter dann noch mal etwa 25 cm für die Kiesschicht unterhalb vom Fundament

Mit einer Schnur und einer Baustahlstange am Ende, habe ich mir so exakt einen Punkt für die Oberkante des Fundaments markiert.

Per Hand und Bagger wurde jetzt ein Loch gegraben und Erde bewegt. Viel Erde. 

Direkt auf den Erdboden kam Kies. Körnung (16/32) 16 mm und 32 mm.

Darauf kommt eine Folie damit der Beton nicht komplett durchsickert und dann die Baustahlmatten. Die liegen dabei nicht direkt auf der Folie sondern sollten später etwa in der Mitte der Betonschicht sein. 

Für die Stützmauern sollten aus dem Boden Stahlstangen (Armierung) rausgucken

Du verbindest übrigens alle Stahlelemente an verschiedenen Punkten mit Draht. Das erhöht die Steifigkeit. 

Die Endhöhe der Bodenplatte geschickt markieren

An den Ecken und in der Mitte habe ich mir jeweils eine Baustahlstange in den Boden geklopft. Die Höhe der Baustahlstange entsprach fast genau dem Fundament Maß. Vielleicht grad 1 mm darunter! Wenn der Beton eingefüllt wird und gerade die Stange verschwindet weiß ich das die Höhe jetzt erreicht ist und wir aufhören müssen beton zu gießen. So der Plan. Das hat wirklich geklappt und ich habe eine Bodenplatte die gerade mal einen halben cm, von links nach rechts, abweicht. 

Das Einfüllen – Der Betonmischer

Je nach Bodenplatte könntest du jetzt alles von Hand betonieren. Das geht! Glaub mir, wenn du wirklich willst schaffst du alles !!

Bei uns kamen zwei Betonmischer und einer war mit einem Schlauch ausgestattet! 

TIPP: sag schon bei der Bestellung das du eine Pool Bodenplatte gießen willst! Denn so machen die das Ganze etwas flüssiger, was wirklich wichtig ist! 

Was wir uns noch ausgeliehen hatten war “Betonier-Werkzeug”. Das hatte ich bei unserem Bauträger angefragt. Sehr nett das wir es uns ausleihen durften. 

Im Grunde ist das wichtigste Teil der Rüttler. Das ist ein Motor mit einem langen Schlauch und am Ende ist ein riesiger “Handy Vibrationsmotor”.

Tatsächlich – da drin dreht sich eine Unwucht. Egal, kommen wir zum Punkt. 

Du rüttelst die Luft aus dem Beton raus. Mit so einem Teil zerfließt der Beton nochmal viel leichter und deine Platte wird ebener. Wichtig, nochmal, du sagst bei der Bestellung und dem Fahrer, bei der Lieferung, er soll das Ganze schön flüssig raus lassen.

Jetzt läuft alles von alleine. Das klappt besser als du es dir vielleicht vorstellst. 

Im übrigen können die den Beton auch über Transportbänder in deine Baugrube fördern. Die haben viele Möglichkeiten, frag beim bestellen direkt an bzw. erklär die Unwegsamkeiten deines Bauplatzes.

Die Stützmauern auf der Bodenplatte

Wir haben die neue Beton Bodenplatte dann 4 Wochen in Ruhe gelassen. Die muss komplett durchtrocknen! 

Dann haben wir uns Keller Schalsteine gekauft und die Steinmauer hochgezogen. Diese Arbeit funktioniert auch einfacher als ich das geglaubt habe.

  • an den Seiten deines Fundaments gucken die Baustahlstangen vom Boden raus
  • Stell da die erste reihe Steine drauf. 
    • oben ist da wo du noch parallel zwei Stahlstangen reinlegen kannst und die dann trotzdem im Stein versenkt sind. 
  • Die erste Reihe steht und du füllst die mit Beton
  • Jetzt nimmst du die Wasserwaage und prüfst ob die gerade steht
    • nein? heb einen Stein ganz leicht hoch bzw. in die Richtung in der es ihm fehlt. Der Beton im Stein rutscht nach und der Stein rutscht nicht mehr runter. 
    • Sei vorsichtig. Doch auch mutig. Das klappt so echt! 
  • Zur Ausrichtung kannst du auch vorher den Stein leer hinstellen und dann unterlegen bis er perfekt steht. Da kannst du kreativ sein denn später ist der Beton und die Armierung im Stein bomben fest

Zu jeder folgenden Reihe, oben drüber, steckst du immer wieder waagerecht und senkrecht Armierung dazu. So arbeitest du dich hoch. 

Wenn du einen Scheinwerfer einbauen willst, der an der Stelle der Steinmauer platz finden muss, kannst du dir einfach ein Loch frei lassen. Du kannst da großzügig sein. Das Blech hält trotzdem und an der freie Stelle wirst du ja auch keine Erde anfüllen sondern dein Anbauteil anbringen. Eine Gegenstromanlage, Scheinwerfer, Einlaufdüsen oder Skimmer plant du dir so mit ein.

Das Bodenvlies

Zwischen der Bodenplatte und der PVC Folie, vom Pool, brauchst du einen Vlies, der als Schutz dient. Dieses Vlies solltest du möglichst faltenfrei und ohne Überlappung verlegen. Auch solltest du es größer verlegen als der Pool ist. Also das Blech bzw. die Bodenschiene vom Blech sollte drauf stehen. Nicht das Vlies nach innen hoch knicken. Wenn es nicht anders geht und du eine Stoßkante hast verklebe die, mit Klebeband, am besten am Boden fest. Du wirst diese Stelle aber auf jeden Fall später im Pool sehen weil der Dreck sich dort absetzen wird. Das kannst du praktisch gar nicht verhindern. Daher, wenn möglich, eine große durchgehende Fliesdecke verlegen ;) 

Blech aufstellen

Das Blech kann sehr schwer sein! Du solltest dir hier Hilfe einplanen. Alleine ist das praktisch unmöglich. 

Erst wird eine Bodenschiene gelegt. In diese wird dein Blech reingestellt. Oben drüber dann noch Mal das Gleiche nur nennt es sich dann Handlauf. Der kann verschieden aussehen. Viele haben eine Einhängebiese. Biese beschreibt quasi einen Haken über die gesamte Länge des Handlaufes. Dort klemmst du später die PVC Folie ein. Hier wollte ich nur mal das Wort aufgreifen weil ich damals nicht klar verstand was das soll. 

Am Stoß wird das Blech entweder verschraubt oder mit einer Aluschiene verbunden. 

Bei meinem Oval Pool wurden jetzt die langen Seiten mit drei Schrauben an den Stützmauern befestigt. Das verhindert ein umfallen vom Blech, nicht nur beim Aufbau sondern auch später beim Wasserwechsel. Daher unbedingt dran denken. 

*Zinkspray ist für diese Arbeit auch sehr wichtig denn Rost wäre auf Dauer der sichere Pool Untergang. 

Anbauteile

Den Skimmer, die Einlaufdüsen, Die Beleuchtung und die Gegenstromanlage habe ich mit einer *Blechschere ausgeschnitten. Die Schere hat kurze und abgewinkelte “Backen”. Es gibt auch links und rechts schneidende. Nimm auf keinen Fall eine die gerade “Backen” hat. So kommst du nur schwer im Kreis. 

*Handschuhe solltest du, auf jeden Fall, tragen! 

So arbeitest du dich jetzt durch. Schneide dir alle Anbauteile raus. Zu denen gibt es immer Schablonen die du dir auf das Blech klebst und dann den Ausschnitt machst. Nimm dir Zeit. Mach das langsam und ordentlich. 

PS: ich rate dir nicht einen Winkelschleifer oä. zu nehmen. Die Maschine verursacht so viele Metallspäne die du später auch im Pool überall wiederfindet. Wie? Als kleine Rostpunkte! 

PVC Folie

Die 7×3,5×1,5 große PVC Folie habe ich tatsächlich alleine angebracht. Mit Geduld hat das am Ende echt hingehauen. 

Es ist auch nicht kompliziert. Die Folie muss glatt ausliegen und oben wird die mit oder an dem Handlauf befestigt. 

Wenn du 1 cm Wasser einlaufen lässt sitzt die Folie, am Boden, schon bombenfest. 

Ein wenig korrigieren kannst du jetzt noch. Mit steigendem Wasserpegel verliert sich die Option allerdings recht schnell. 

Achte jetzt nur noch darauf erst Löcher zu schneiden wenn das Wasser wenige cm unterhalb des Bauteils ist! 

Zudem sollte die Temperatur nicht zu kalt oder zu warm sein. Ideal sind, steht aber in der Bauanleitung drin, um die 23 Grad. (so glaube ich ich zu erinnern)

Mein riesen Fehler

Bei den Einströmdüsen habe ich zwei grobe Fehler gemacht! 

Der Erste: ich habe sehr tief eine gesetzt weil ich dachte die Strömung des Wassers sei es wert. Falsch! Eher habe ich jetzt immer das Problem im Spätjahr bei 12 Grad Wasser untertauchen zu müssen um diese 🤬Düse zu verschließen. Wie blöd ist das denn. Vor allem, versuch mal die Wasserfrei zu bekommen. Im Rohr hinten dran steht ja auch immer das Wasser 🤦

Der Zweite: Die Rückseite habe ich mit einem aufgesägten Keller Rohr ummantelt und dann mit Beton an geschüttet. Fühlte sich beim Bau gut an. Tja, wie soll ich jetzt da aber jemals wieder dran kommen? Diese Leitungen hätte ich einfach sehr eng neben die Gegenstromanlage packen sollen. So hätte ich die Rohre von hinten zugänglich und könnte auch bei der unteren Düse einfach das Rohr, für den Winterbetrieb, abschrauben. 

Bodenablauf

Kein Fehler aber ein Versäumnis war dann der Bodenablauf. Für den Technikraum, direkt am Pool, habe ich mir ein Regenablauf gemacht. Wieso habe ich nicht früher gleich an einen Bodenablauf für den Pool gedacht. Ist ja letztlich eine riesen Badewanne! Der Bodenablauf würde so viel helfen! 

  • bessere Zirkulation
  • Restwasser, im Frühjahr, könnte sehr einfach abgelassen werden
  • Poolpumpe bekommt schon ab dem ersten Liter Wasser im Pool Wasser ab! (Aktuell muss ich immer warten bis das Wasser oben am Skimmer angekommen ist
  • Kaltes Wasser ist unten im Pool. Das kann man zur Wärmeeinheit führen statt das, schon warme, Wasser von oben. 

Technikräume

Der Pool steht also soweit. Du hast Wasser drin und alle Bauteile sind schön angebracht und die Löcher geschnitten, versiegelt und abgedichtet. Toll! 

So stand ich auch da. Wohin jetzt die ganze Technik. Auf dem Baugelände hatte ich mir dann, notgedrungen, schnell eine Kiste geschustert und mal alle Technik da rein geworfen. Hier hatte ich keinen Plan vom Plan und war letztlich froh das ich alles ans laufen gebracht hatte. 

Die Kiste gibt es immer noch und wurde nur bunt angemalt. Drin habe ich die Technik verbessert und alles läuft wunderbar. Hilft dir jetzt nicht. 

Mach dir Gedanken wo du einen Platz hast der so wenig wie möglich Wetter abgekommt. Die Entfernung kann ruhig etwas größer sein. Meine Wegstrecke geht, mit der Solaranlage, an die 30 Meter und mit meiner 10 qm/h Pumpe klappt das alles noch gut.
Diese ist übrigens eine Selbstansaugende Pumpe! Also kann die trocken laufen und zieht sich das Wasser selbstständig ran. https://www.poolsana.de/unterschied-selbstansaugende-und-normalsaugende-poolpumpen

Direkt am Pool habe ich um die Gegenstromanlage noch Mal einen Technikraum gebastelt. Die Pumpe muss letztlich auch, so gut es eben geht, vom Wetter geschützt werden. 

Umrandung – Abschluss

Das war auch nicht leicht und die jetzige Lösung ist auch nicht perfekt. 

Ich wollte eben zum Pool sein. Das habe ich auch geschafft allerdings habe ich Douglasie für die Terrasse verbaut. Bei knapp 90 qm Terrasse war das eine finanzielle Entscheidung. Von Douglasie würde ich aber 100% abraten! Das Zeug splittert so sehr das ich schon mal im Krankenhaus war um mir ein Stück Holz aus dem Fuß schneiden zu lassen. 

Direkt zwischen dem Holz und der Poolwand habe ich Beton aufgefüllt. Darüber habe ich dann Polygonalplatten gelegt. Jedes Jahr muss ich hier Ausbesserungen vornehmen und heute würde ich das auch nicht mehr so machen. 

Entweder hochwertiges Holz um den Pool oder direkt alles betonieren und oben drüber dann Poolrandsteine! 

Überdachung

Absolut empfehlen kann ich dir eine Überdachung. Fast egal in welcher Form nur denk dran dir irgendwie deinen Pool zu verdecken bzw. zu überdachen.
Das hat Vorteile:

  • weniger Dreck im Pool
  • direkt eine Kindersicherung
  • Wärme bleibt im Pool 
  • du kannst ggf darunter schwimmen
  • du verlängerst deine Badesaison
  • weniger Wasserverbrauch weil weniger Verdunstung
  • weniger Chemie notwendig

Am Anfang mag diese Investition sehr unnötig und vor allem teuer wirken. Doch der Pool ist keine Sache die nach 2 Jahren wieder abgebaut wird. Du willst den jahrzehnte betreiben. Diese Investition rechnet sich also irgendwann für dich bzw. euch. 

Hast du noch Fragen?